| Vermarktungshilfeprogramm Portugal 2010/11 |
Individuelle Absatzförderung für Unternehmen aus den neuen Bundesländern und Berlin aus den Bereichen Nahrungsmittel, Umwelttechnik und Wasserwirtschaft Die portugiesische Regierung hat umfassende Maßnahmepakete festgelegt, die zum Teil auch längerfristige Aspekte der Modernisierung der Gesamtwirtschaft mit Stärkung der Standortqualität und der Wettbewerbsfähigkeit umfassen und trotz Finanzkonsolidierung als höchster Priorität als Zielsetzungen für 2011 formuliert sind. Seitens der Europäischen Investitionsbank (EIB) erhielt das Land eine Kreditzusage von insgesamt 1,5 Mrd. Euro zur Umsetzung der Nationalen Entwicklungsstrategie (Quadro de Referencia Estratégico Nacional, QREN) 2007 - 2013. Die erste Tranche umfasst 0,45 Mrd. Euro und steht für Projekte bereit, die mit EU-Geldern bezuschusst werden. Der Umweltsektor ist eine der Wachstumsbranchen. Die Anstöße kommen hier vor allem von Seiten der staatlich aufgelegten Pläne, die meistens wiederum ihren Ursprung in EU-Richtlinien haben. So will das Land seinen eingegangenen Verpflichtungen im Bereich des Klimaschutzes unter anderem über die vorgelegte Nationale Energiestrategie ("ENE") nachkommen. Darüber hinaus sticht die Wasserwirtschaft hervor. Die geplanten Verbesserungen erstrecken sich sowohl auf den Ausbau von Stauseen als auch auf Maßnahmen zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung, der Aufbereitung von Trink- und Abwasser. Daneben laufen Vorhaben des Abfallmanagements. Schließlich sind die Energieeinsparung und die Energieeffizienz (z.B. Dämmungsmaterialien) von Bedeutung. Der portugiesische Nahrungsmittelmarkt ist ein sehr profitabler Markt mit gutem Wachstum. Mehr als die Hälfte der Nahrungsmittel werden importiert. Mit den andauernden tief greifenden Bewegungen in der Einzelhandelsstruktur ergeben sich weiterhin gute Geschäftschancen, sowohl in der Ergänzung des Sortiments der großen Einzelhandelsketten als auch in der Unterstützung von spezialisierten Einzelhändlern. Das Preisniveau ist in Portugal noch relativ hoch - trotz der großen Wachstumsraten der Discounter und der handelseigenen Marken – und der Import von spezialisierten Nahrungsmitteln kann durchaus wettbewerbsfähig sein, in vielen Nischen sogar ohne direkte Konkurrenz. Convenience ist auch hier das Schlagwort. Darüber hinaus bietet der Markt für Getränke- und Bioprodukte ein hohes Absatzpotential - insbesondere für deutsche Anbieter. Projektträger: Ziel des Projektes: Branchenfokus: Antragsberechtigte: Das Unternehmen muss weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen, einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. EUR aufweisen und darf nicht zu 25% oder mehr des Kapitals oder der Stimmanteile im Besitz von einem oder mehreren Unternehmen gemeinsam stehen, die dieser Definition nicht entsprechen. Die KMU können nur am Projekt teilnehmen, wenn sie die Bestimmungen der De-minimis Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 1998/2006 der Kommission vom 15. Dezember 2006 über die Anwendung der Artikel 87 und 88 EG-Vertrag auf De minimis-Beihilfen) einhalten. Das VHP Portugal 2010/11 umfasst folgende Leistungen: Teilnahmekosten: Projektdauer: Anmeldeschluss: Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt. Interessierte Unternehmen können sich vorab in einem kostenfreien individuellen Gespräch über das Programm sowie die Möglichkeiten, die der portugiesische Markt bietet, informieren. Dazu laden wir Sie gern zu den Länderberatungstagen in folgenden Industrie- und Handelskammern ein: IHK Magdeburg (8. Feb. 2011), IHK Potsdam (9. Feb. 2011), IHK Dresden (11. Feb. 2011), IHK Leipzig (14. Feb. 2011), IHK Erfurt (15. Feb. 2011). Weitere Informationen und Ansprechpartner: Informationen zum portugiesischen Markt > Länderprofil Umwelt und Wasser Frau Sylvia Schmidt // Come Across |